Beruf und Computer / Kursdetails

172-1057 Brandschutzhelfer - Ausbildung und Befähigung

Beginn Fr., 13.10.2017, 09:00 - 13:00 Uhr
Kursgebühr 85,00 € Bei Nachweis der Mitgliedschaft in einer Innung der Kreishandwerkerschaft beträgt das Entgelt 40 €.
Dauer 1 x
Kursleitung Wulfhard Böker

Brandschutzhelfer - Ausbildung und Befähigung
Ein Brand stellt für jedes Unternehmen eine ernste Gefährdung dar. Die Verantwortung für die Beschäftigten, die Sicherung des Unternehmens und die öffentliche Sicherheit erfordern daher eine angemessene Aufmerksamkeit.
Zum betrieblichen Brandschutz gehören unter anderem eine regelmäßige Unterweisung aller Beschäftigten und eine Ausbildung von Brandschutzhelfern. Die Notwendigkeit zur Bestellung von Brandschutzhelfern ergibt sich unter anderem aus der Arbeitsstättenregel ASR A2.2 "Maßnahmen gegen Brände" Abschnitt 6.2 "Brandschutzhelfer", dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) § 10 Abs. 2 "Erste Hilfe und sonstige Notfallmaßnahmen" sowie der Unfallverhütungsvorschrift: "Grundsätze der Prävention" (BGV/GUV-V A1) § 22 Abs. 2 "Notfallmaßnahmen"
Was ist zu tun, wenn es brennt? Brandschutz - baulich, technisch und organisatorisch - liegt auf jeden Fall in der Verantwortung von Arbeitgeber oder Arbeitgeberin. Damit die Beschäftigten bei einem Brand richtig handeln, ist es wichtig, dass sich alle vorher mit den Sicherheitseinrichtungen im Betrieb vertraut machen und Unternehmen ihre Beschäftigten mindestens einmal jährlich im Gebrauch der Feuerlöscher unterweisen sollten.
Der Arbeitgeber hat eine ausreichende Anzahl von Beschäftigten durch fachkundige Unterweisung und praktische Übungen im Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen vertraut zu machen und als Brandschutzhelfer zu benennen. Für Baustellen gilt diese Notwendigkeit nur für stationäre Baustelleneinrichtungen wie Baubüros, Unterkünfte, Werkstätten (siehe ASR A2.2 Abschnitt 7(1)).
Ziel der Ausbildung sind der sichere Umgang mit und der Einsatz von Feuerlöscheinrichtungen zur Bekämpfung von Entstehungsbränden ohne Eigengefährdung und zur Sicherstellung des selbstständigen Verlassens (Flucht) der Beschäftigten. Die notwendige Anzahl von Brandschutzhelfern ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung. Ein Anteil von fünf Prozent der Beschäftigten ist bei normaler Brandgefährdung nach ASR A2.2 (z.B. Büronutzung) in der Regel ausreichend. Je nach Art des Unternehmens, der Brandgefährdung, der Wertekonzentration und der Anzahl der während der Betriebszeit anwesenden Personen (z.B. Mitarbeiter, betriebsfremde Personen, Besucher und Personen mit eingeschränkter Mobilität) kann eine deutlich höhere Ausbildungsquote für die Entstehungsbrandbekämpfung sinnvoll sein. Bei der Anzahl der Brandschutzhelfer sind auch Schichtbetrieb und Abwesenheit einzelner Beschäftigter, z.B. durch Fortbildung, Ferien, Krankheit und Personalwechsel, zu berücksichtigen.

Nur wer die Abläufe für Notfälle kennt, Fluchtwege zum Beispiel schon einmal gelaufen ist oder Feuerlöscher bedient hat, kann im Notfall unter Anspannung sicher reagieren.
Bränden vorzubeugen und sie zu bekämpfen, ist Gemeinschaftssache. Deshalb gibt es Feuerwehren, Brandschutzbeauftragte und Brandschutzhelfer. Um das Ehrenamt zu stärken und die Arbeit unter- und miteinander zu vereinfachen bieten wir in Zusammenarbeit mit den örtlichen Innungen eine kostengünstige Möglichkeit Ihre Mitarbeiter zu schulen. Unsere Dozenten unterweisen nicht einfach nur in Theorie und Praxis des Brandschutzhelfers, sie geben auch Hilfestellung im Netzwerk der Gemeinschaft des Ehrenamtes!




Kursort

Einstein; 1. OG

Heiligegeiststraße 8
Quedlinburg

Termine

Datum
13.10.2017
Uhrzeit
09:00 - 13:00 Uhr
Ort
Heiligegeiststraße 8, QLB, BHCR, Raum 1.01 - (Einstein)